Teisond gibt jedem verifizierten Bürger einen permanenten Kanal, um ein bürgerliches Urteil abzugeben — ausgedrückt als Vertrauen oder Misstrauen — gegenüber jedem Amtsträger, der öffentliche Gewalt ausübt. Bürgerliche Urteile werden in einem öffentlichen Legitimitätsindex für jeden Amtsträger aggregiert. Niemand weiß, wie du geurteilt hast. Alle sehen das Ergebnis.
Du registrierst dich auf der nationalen Plattform (de.teisond.com) und verifizierst deine Identität, indem du ein staatlich ausgestelltes Dokument (Reisepass oder Personalausweis) scannst und eine kurze biometrische Anwesenheitsprüfung durchführst — die bestätigt, dass du eine echte Person bist, die ihr eigenes Dokument hält. Der Prozess dauert weniger als eine Minute.
Es gibt keine alternative Verifizierung. Keine E-Mail-Registrierung, kein Social-Media-Login, keine Telefonnummer. Eine Person, ein Konto — garantiert durch staatlich verifizierte Identität.
Dein Verifizierungsanbieter übermittelt bestätigte Identitätsattribute an die Plattform. Diese werden sofort durch einen Einwegkryptografischen Hash (SHA-256 mit rotierendem saisonalem Salt) verarbeitet. Die Plattform speichert nur den resultierenden Fingerabdruck. Dein Name, deine Dokumentennummer, dein Geburtsdatum und alle anderen persönlichen Kennzeichen werden beim Hashen gelöscht. Selbst die Plattformentwickler können nicht feststellen, wer du bist.
Nach der Verifizierung kannst du jeden Amtsträger im System suchen — nach Name, Funktion, Institution oder Jurisdiktion — und dein bürgerliches Urteil abgeben: Vertrauen oder Misstrauen. Das ist alles. Zwei Optionen. Keine Umfragen, keine Bewertungen, keine schriftlichen Begründungen.
Weil die Plattform Legitimität misst — ob Bürger die Autorität eines Amtsträgers akzeptieren — und nicht Leistung, Kompetenz oder politische Zustimmung. Vertrauen oder Misstrauen ist das fundamentalste bürgerliche Urteil, das ein Bürger abgeben kann. Es dauert Sekunden, erfordert kein Fachwissen und kann nicht durch ein durchdachtes Umfragedesign manipuliert werden.
Um Manipulation zu verhindern, sind Urteilsänderungen auf eine Änderung pro Amtsträger pro Monat begrenzt.
Bürgerliche Urteile Tausender verifizierter Bürger werden in einem Legitimitätsindex für jeden Amtsträger aggregiert — eine Zahl von 0 bis 100, veröffentlicht mit Konfidenzintervall und Stichprobengröße.
Die Formel ist einfach und öffentlich:
Wenn 650 Bürger Vertrauen und 350 Misstrauen ausgedrückt haben, beträgt der Legitimitätsquotient 65,0 %. Bürger, die neutral bleiben, werden in keiner Richtung gezählt.
Der Index wird nur veröffentlicht, wenn die Anzahl der Urteile einen Mindestschwellenwert überschreitet, der nach Land und Machtebene festgelegt wird. Unterhalb dieses Schwellenwerts zeigt die Plattform „Unzureichende Urteile" — keine Zahl, kein qualitativer Indikator.
Der Legitimitätsindex spiegelt die aktuelle öffentliche Akzeptanz der Autorität eines Amtsträgers wider. Er ist kein Leistungsbeurteilung, kein politischer Zustimmungsindikator und keine Wahlprognose.
Ohne Registrierung. Qualitativer Indikator sichtbar — „Mehrheit vertraut", „Gespalten" oder „Mehrheit misstraut" — ohne numerische Werte.
Kostenlos. Legitimitätsquotient als Prozentsatz, Trendindikator und Stichprobengröße sichtbar.
Kostenpflichtig — Amtsträger und Institutionen. Absolutzahlen, Zeitreihenanalysen, Peer-Vergleiche, Anomalieberichte. Abonnement kauft Tiefe — beeinflusst keine Ergebnisse.