Häufig gestellte Fragen

Teisond ist ein dauerhafter Mechanismus für staatsbürgerliches Urteil – ein verifizierter Kanal, durch den Bürger jedem Träger öffentlicher Gewalt Vertrauen oder Misstrauen bekunden können: kontinuierlich, nicht nur bei Wahlen.

Den vollständigen technischen und rechtlichen Rahmen finden Sie im White Paper.

Für Bürger Für Amtsträger Für Medien & Forscher Sicherheit & Datenschutz Eigentümerschaft & Governance
Für Bürger
Was ist Teisond?

Teisond ist Bürgerinfrastruktur – ein dauerhafter, verifizierter Mechanismus, durch den Bürger ihr staatsbürgerliches Urteil über jeden Träger öffentlicher Gewalt abgeben können. Sie äußern Vertrauen oder Misstrauen. Ihr Urteil wird mit dem anderer zu einem öffentlichen Legitimitätsindex aggregiert. Niemand weiß, wie Sie geurteilt haben. Jeder sieht das Ergebnis.

Es ist keine Umfrage, keine Petition und keine Wahlplattform. Es ist dauerhafte Infrastruktur, die zwischen den Wahlen wirkt – auf jeder staatlichen Ebene, in allen 27 EU-Mitgliedstaaten.

Wer kann teilnehmen?

Jeder Bürger mit einem gültigen staatlich ausgestellten Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) in einem der 27 EU-Mitgliedstaaten. Die Teilnahme erfordert eine Identitätsverifizierung – einen einmaligen Dokumentenscan und eine biometrische Lebenderkennung. Dies stellt sicher, dass jedes Urteil von einer eindeutigen, realen Person stammt.

Warum muss ich meine Identität verifizieren?

Die Integrität des Legitimitätsindex hängt vom Grundsatz einer Person, ein Konto ab. Ohne Identitätsverifizierung wird koordinierte Manipulation – Bots, Duplikatkonten, abgestimmte Kampagnen – trivial einfach. Die Verifizierung ist das, was das Signal bedeutsam macht.

Die Identitätsverifizierung ist ein einmaliger Vorgang. Nach der Verifizierung werden Ihre persönlichen Daten irreversibel gehasht und verworfen. Sie sind innerhalb des Systems nicht identifizierbar.

Ist es kostenlos?

Ja. Registrierung, Identitätsverifizierung und die Abgabe staatsbürgerlicher Urteile sind vollständig kostenlos. Kostenpflichtige Funktionen bestehen ausschließlich für Amtsträger und Institutionen, die erweiterte Analytik zu ihren eigenen Profilen wünschen.

Wie wird meine Anonymität gewährleistet?

Ihre Identitätsdaten werden durch einen Einweg-kryptografischen Hash verarbeitet. Die Plattform speichert ausschließlich den resultierenden Fingerabdruck – niemals Ihren Namen, Ihre Ausweisnummer oder irgendeinen persönlichen Identifikator. Selbst Plattformentwickler können nicht bestimmen, wer Sie sind. Der kryptografische Salt rotiert regelmäßig, wodurch eine nachträgliche Identifizierung technisch ausgeschlossen wird.

Kann ich mein Urteil ändern?

Ja. Ihre aktuelle Haltung (Vertrauen, Misstrauen oder neutral) gegenüber jedem Amtsträger kann jederzeit aktualisiert werden. Um Manipulation vorzubeugen, unterliegen Änderungen einer Ratenlimitierung. Nur Ihr aktuelles Urteil zählt – das System speichert keine Änderungshistorie.

Was geschieht, wenn ich mein Konto lösche?

Ihr Konto und Ihr persönlicher Fingerabdruck werden dauerhaft entfernt. Ihre vergangenen Urteile verbleiben in der aggregierten Statistik (sie haben zu veröffentlichten Indizes beigetragen), können aber niemals auf Sie zurückgeführt werden – sie existieren ausschließlich als Teil anonymer Aggregatdaten.

Welche Rechte habe ich nach der DSGVO?

Sie haben das Recht auf Auskunft über Ihre Daten, das Recht auf Löschung (Kontolöschung) und das Recht, eine Beschwerde bei Ihrer nationalen Datenschutzbehörde einzureichen. Da Teisond irreversibles Hashing einsetzt, werden personenbezogene Daten nicht in identifizierbarer Form gespeichert. Für Betroffenenanfragen wenden Sie sich an privacy@teisond.com. Antwortfristen entsprechen den DSGVO-Anforderungen (30 Tage).

Für Amtsträger
Was bedeutet mein Legitimitätsindex?

Ihr Index spiegelt das aktuelle Maß der öffentlichen Anerkennung Ihrer Autorität wider, ausgedrückt als Prozentzahl (0–100) mit einem Konfidenzintervall. Es ist kein Leistungszeugnis, kein Beliebtheitswert und keine Wahlprognose. Er zeigt, wie Bürger Ihre Legitimität im Amt gegenwärtig wahrnehmen.

Wie sollte ich damit umgehen?

Beobachten Sie Ihre Entwicklung über die Zeit und achten Sie auf das Konfidenzintervall. Lesen Sie etwaige Transparenzhinweise, die Ihrem Profil beigefügt sind. Wenn Sie einen anhaltenden Rückgang feststellen, nehmen Sie ihn als Signal zum Handeln: Erläutern Sie Entscheidungen, erhöhen Sie Ihre Ansprechbarkeit, laden Sie zur Prüfung ein. Legitimität entsteht durch Rechenschaftspflicht, nicht durch Kommunikation.

Kann ich den Index anfechten?

Ja. Jeder Amtsträger hat ein Recht auf Stellungnahme: Ihre offizielle Erklärung wird als Transparenzhinweis zum betreffenden Zeitraum veröffentlicht. Neuberechnungen erfolgen nur unter strengen Bedingungen – bestätigte Fehler, wesentliche Irrtümer oder verifizierte Manipulation. Individuelle Bürgerdaten werden niemals offenbart.

Kann ich mich vom Monitoring abmelden?

Nein. Öffentliche Ämter sind Gegenstand legitimen öffentlichen Interesses. Veröffentlichungen sind aggregiert und unterliegen Datenschutzschwellen. Sie behalten das Recht auf Stellungnahme und können Abonnenten-Dashboards nutzen, um Ursachen von Veränderungen zu verstehen und darauf einzugehen.

Was bietet mir ein Abonnement?

Der Abonnentenzugang bietet detaillierte Analytik jenseits des öffentlichen Überblicksindex: Vertrauens- und Misstrauenswerte, Konsensmetriken, Zeitreihen mit granularer Detailtiefe, vergleichende Analytik gegenüber Peers auf derselben Autoritätsebene sowie Anomalieberichte. Die Preisgestaltung ist nach Autoritätsebene festgelegt (1,90 €–19,90 €/Monat), einheitlich in allen 27 EU-Ländern. Das Abonnement liefert Einblicke – es beeinflusst Ihren Index in keiner Weise.

Für Medien & Forscher
Wie zitiere ich den Index korrekt?

Geben Sie stets an: Amt, Zeitraum, Index, Konfidenzintervall. Beispiel: „Bürgermeister von Musterstadt, Sep. 2026: 63,4 (95-%-KI 61,9–64,9)." Besprechen Sie die Entwicklung statt einzelner Monatsschnappschüsse. Verwenden Sie den Index niemals als Wahlprognose.

Welche häufigen Fehler gibt es bei der Berichterstattung?

Den Index wie eine Wahlprognose behandeln. Das Konfidenzintervall ignorieren. Einzelne Monate herauspicken. Motive ohne Belege ableiten. Den Index ohne Angabe der Stichprobengröße präsentieren. Demografische Aufschlüsselungen anfordern (die auf keiner Zugangsstufe verfügbar sind).

Gibt es eine API?

Ja – ausschließlich Aggregate. Endpunkte stellen Indizes, Benchmarks und Warnmeldungen mit Ratenlimitierungen und Prüfprotokollen bereit. Abfragen unterhalb der Veröffentlichungsschwellen werden abgelehnt. Auf keiner Zugangsstufe sind Zeilen- oder Individualdaten verfügbar.

Kann ich demografische Aufschlüsselungen erhalten?

Nein. Um Profilierung und Re-Identifizierung zu verhindern, werden keine Aufschlüsselungen nach Alter, Geschlecht, Parteizugehörigkeit oder einem anderen demografischen Merkmal bereitgestellt. Dies gilt für alle Zugangsstufen, einschließlich API-Abonnenten.

Wie erhalten Journalisten, Forscher oder zivilgesellschaftliche Organisationen Zugang zu den Daten?

Über ein Datenzugangsabonnement (49 €/Monat). Vollständiger Zugang zu Zeitreihendaten, vergleichenden Benchmarks, Anomalieberichten und aggregierter API. Ein Plan, alles inklusive. Frühe Nutzer, die sich vor dem Start auf der Warteliste registrieren, erhalten 6 Monate kostenlosen Zugang. Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Seite Datenzugang.

Sicherheit & Datenschutz
Wo werden Bürgerdaten gespeichert?

Bürgerdaten werden für jedes Land nach Möglichkeit auf Servern im jeweiligen Staatsgebiet gespeichert. Wo nationale Infrastruktur die Sicherheits-, Verfügbarkeits- und Compliance-Anforderungen der Plattform noch nicht erfüllt, werden Daten innerhalb der EU in jurisdiktionsgerechter Infrastruktur gehalten. In keinem Fall verlassen Bürgerdaten die EU. Nationale Einsätze sind vollständig voneinander isoliert – ein Sicherheitsvorfall in der Infrastruktur eines Landes gefährdet die übrigen nicht.

Wer ist der Verantwortliche im Sinne der DSGVO?

AGPT Ltd ist der Verantwortliche für alle nationalen Plattformen im Sinne der DSGVO. Cloud-Infrastrukturanbieter agieren als Auftragsverarbeiter auf Grundlage von Datenverarbeitungsverträgen.

Wie verhindern Sie Manipulation?

Nur dokumentenverifizierte Bürger mit biometrischer Lebendenkennung können teilnehmen, was Bot-Angriffe strukturell ausschließt. Die eigentliche Bedrohung sind koordinierte Kampagnen realer Personen. Integritätssysteme erkennen Ausschläge, zeitliche Häufungen, geografische Anomalien und Muster nach Kontoalter. Die Plattform bevorzugt Offenlegung gegenüber Unterdrückung: Verdächtige Muster werden öffentlich mit einem Transparenzhinweis markiert. Erkennungsdetails werden nicht veröffentlicht, um Umgehungsversuchen vorzubeugen.

Was geschieht bei einem vermuteten Angriff?

Der aggregierte Index bleibt veröffentlicht (vorbehaltlich der Schwellenwerte), wird jedoch mit einer sichtbaren Anomaliemarkierung und einem verständlichen Transparenzhinweis versehen, der erläutert, was erkannt wurde. Stille Entfernungen werden vermieden, es sei denn, sie sind rechtlich geboten.

Werden veröffentlichte Zahlen nachträglich korrigiert?

Nur unter strengen Bedingungen: wesentlicher Irrtum, bestätigter Fehler oder verifizierte Manipulation. Alle Korrekturen folgen der Veröffentlichungsrichtlinie – Begründung, öffentliche Mitteilung und versionierte Aufzeichnungen. Korrekturen werden dokumentiert, niemals verborgen.

Eigentümerschaft & Governance
Wem wird die Plattform gehören?

Die Plattform ist darauf ausgelegt, den Bürgern zu gehören, die sie nutzen – nicht ihrem Gründer, nicht Investoren und keiner Regierung. Dies ist eine architektonische Verpflichtung, dokumentiert im White Paper (Abschnitt 9). Ein zweistufiges Modell stellt den Übertragungsmechanismus bereit: zunächst Nutzungstoken für die Governance-Teilnahme, die bei einer Dreiviertelmehrheit in Sicherheitstoken umgewandelt werden. Die Infrastruktur, die heute aufgebaut wird, ist dafür gebaut, übergeben zu werden.

Was sind Governance-Token?

Governance-Token sind ein Mechanismus zur Verteilung von Entscheidungsgewalt über die Plattform an die Bürger, die sie nutzen. Im Teisond-Modell sind Token keine Finanzinstrumente und haben keinen monetären Wert. Sie repräsentieren Beteiligungsrechte – die Möglichkeit, über Methodiküberarbeitungen, Veröffentlichungsregeln und die Plattform-Governance abzustimmen. Das Token-Modell ist darauf ausgelegt, zu aktivieren, sobald die Plattform ausreichende Größe und Gemeinschaftsreife erreicht hat. Einzelheiten finden Sie im White Paper (Abschnitt 9).

Den vollständigen technischen, rechtlichen und methodischen Rahmen finden Sie im Teisond White Paper.

Methodikaktualisierungen und Transparenzhinweise der Plattform finden Sie im Plattform-Journal.

Für Amtsträger: Abonnementpläne und Analytikzugang.

Um Ihre DSGVO-Rechte auszuüben oder eine hier nicht beantwortete Frage zu stellen, wenden Sie sich an privacy@teisond.com.